

Stehmeyer & Bischoff bietet Ihnen den Lösungsvorschlag für die Sanierung von schadhaften Rohrleitungen ohne Aufgrabungen nach dem MultiLiner-Schlauchlining-Verfahren.
Eingesetzte Materialien
Trägermaterial:
Glasfasergewebekomplex
2 bis 8 Gewebelagen für Wandstärken von ca. 4 bis 15 mm
Nennweite DN 100 - 1200 mm
Lieferlänge bis 250 m

Prüfverfahren/Langzeitverhalten
DIN 53 769 Teil 1, 2 und 3; DIN 16 868 Teil 2 und 3
Abriebtest nach dem:
"Hamburger" und "Darmstädter" Modell.

Vor Beginn der Sanierungsmaßnahme wird die zu sanierende Leitung mit einer TV-Anlage inspiziert und kalibriert. Unter Berücksichtigung dieser Ergebnisse wird der MultiLiner im Werk konfektioniert, imprägniert und sorgfältig verpackt auf die Baustelle geliefert.

Nach der evtl. erforderlichen Hindernisbeseitigung und Einmessung vorhandener Zuläufe in der zu sanierenden Leitung wird der MulitLiner über einen Standardschacht mittels Seilwinde eingezogen. Um den MultiLiner vor Beschädigungen während des Einbringens zu schützen und die Reibungskräfte zu minimieren, wird eine zusätzliche Gleitfolie eingebaut.

Das Aufweiten und formschlüssige Anlegen des MultiLiners erfolgt unter Druckluft. Hierbei verbleibt kein Ringspalt zwischen Altwand und Liner. Der vorhandene Querschnitt wird ausschließlich um die Wandstärke des MultiLiners reduziert.

Die Aushärtung des MultiLiners wird durch Beaufschlagung mit Dampf erreicht. Eine Nachhärtung bei ca. 110°C stellt sicher, dass die Langzeiteigenschaften des Liners optimiert werden.